Ökobilanzdaten als Grundlage für Umweltdeklarationen/ Environmental Product Declaration (EPD)

Im Baubereich werden die Ökobilanzen von Produkten in so genannten EPDs veröffentlicht. Sie bilden damit die Grundlage einer ökologischen Bewertung eines Bauwerkes. Die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) hat ein „Sechs-Komponenten-System“ für die Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden entwickelt, in der u.a. auch die „ökologische Qualität“ des Bauwerkes betrachtet wird.  Die Erstellung einer EPD ist mit der DIN EN ISO 14025 genau geregelt, und hat das Ziel Informationen zu den Umweltauswirkungen von Produkten über ihren gesamten Lebenszyklus für die gesamte Lieferkette bereitzustellen. Die Daten werden damit öffentlich zugänglich und sind somit überprüfbar und vergleichbar. Datenmissbrauch und geschönte Angaben sind damit weitestgehend ausgeschlossen. Weitere Umweltinformationen mit denen die Daten ergänzt werden, sind in einem Bericht zusammengefasste Risikoabschätzungen. Die Vergleichbarkeit der Daten wird dabei auch gewährleistet. Im Vorfeld werden so genannte PCRs (Product Category Rules) definiert, um die Einheitlichkeit der Produktgruppen-Definition zu sichern. Die Anforderungen an die Erstellung der Ökobilanz, wie zum Beispiel die Festlegung der Systemgrenzen, die Anforderungen an Daten und Prozesse sind damit was die Vergleichbarkeit ermöglicht gewährleistet. Mit dieser Transparenz der EPDs können Produkte mit geringeren Umweltauswirkungen im Gegensatz zu umweltschädlichen Produkten sicher erkannt werden.

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