Dachflächen sinnvoll gestalten und nutzen

Wie viele Quadratmeter Dachflächen gibt es in Deutschland? Welche Möglichkeiten bietet das Thema Dach bei der Energieeinsparung? Im Vordergrund muss hier die Wärmedämmung stehen, denn während Neubauten heute auf EnEV getrimmt werden, gibt es im Bereich der Bestandsgebäude sehr viel Nachbesserungspotenzial. Natürlich rechnet der Bauherr/Renovierer genau nach, ob sich die Investition lohnt, und interessanterweise wird hier auf Heller und Pfennig genau gerechnet. Im Vergleich zu der Neuanschaffung bei PKWs wird mit Blick auf die Energiekosten sehr oft die Entscheidung zugunsten von Dieselfahrzeugen gefällt, obwohl sich die Mehrinvestitionen bei der Anschaffung und die höheren Betriebskosten für Wartung und Versicherung bei meist niedrigen Fahrleistungen gar nicht hereinfahren lassen. Sieht man dann noch die durchschnittliche Nutzungsdauer von 5 Jahren für einen PKW, so ist es nahezu unverständlich dass beim Hausbau oder der Renovierung sehr oft nur auf die Kosten geschielt wird, und der Umweltaspekt außen vor bleibt, obwohl die Nutzungsdauer hier locker 30 Jahre und mehr beträgt. Gut gedämmt, kann zum Beispiel ein kleinerer und auf die neuen Bedürfnisse abgestimmter Heizkessel installiert werden, wodurch neben weniger Energieverbrauch auch der Ausstoß von Kohlendioxid verringert wird, der bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht. Hier geht auch nicht nur um den Blickwinkel die Energiekosten zu senken, sondern auch Ressourcen zu schonen und damit die Umwelt zu entlasten.

Kostenlose Sonnenenergie nutzen...

Neben Möglichkeiten der Wärmedämmung gibt es natürlich die Möglichkeit der Sonnenenergienutzung und damit der Energiegewinnung. Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht ist nicht neu und wurde schon im 19. Jahrhundert entdeckt. Anwendungsfähig sind Photovoltaiksysteme aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts geworden. Zuerst als Insellösungen im eigenen Haus genutzt, wird der generierte Strom heute direkt ins Stromnetz eingespeist. Neben der Energiegewinnung gibt es durch Solarthermie die Möglichkeit der Wärmegewinnung. Über Flach- oder Vakuumkollektoren wird durch die Sonnenenergie eine Trägerflüssigkeit erwärmt, die einen Solarspeicher erhitzt. Dadurch kann Brauchwasser aufgeheizt und die Heizung unterstützt werden. Durch die zeitlich begrenzte Verfügbarkeit der Wärmespeicherung müssen die zur Verwendung kommenden Systeme so geplant werden, dass die Sonnenstrahlung zeitlich nah genutzt werden kann. Dieses zeigt sich in unseren Breitengraden besonders durch die solare Brauchwassererwärmung. Bei Heizungssystemen ermöglichen großvolumige Pufferspeicher die spätere Nutzung des Energielieferanten Sonnenlicht.

Neben Vorteilen im EnEV-Berechnungsverfahren beim Einsatz einer thermischen Solaranlage werden Anlagen zur Warmwassererwärmung im Gebäudebestand und beim Neubau bezuschusst. Für Photovoltaikanlagen gibt es neben den Förderprogrammen der KfW-Bank für die Stromeinspeisung in das öffentliche Netz eine subventionierte Vergütung durch den örtlichen Versorger. Die genaue Höhe von möglichen Fördermitteln berechnen ihnen entsprechende Fachleute. Auch bei der Sonnenenergienutzung geht es darum Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten. Vor allem mit dem großen Vorteil, das  die Entstehung von CO2 nicht nur reduziert, sondern komplett vermieden wird.

Es gibt viele Dächer, und damit entsprechend viel zu tun. Wir hieß noch der Werbeslogan: Packen wir´s an...

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