Aufgepasst beim U-Wert der Fenster...

Was bedeutet eigentlich der U-Wert? Einfach ausgedrückt, desto kleiner, desto besser. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn entscheidend ist die Tatsache, ob der U-Wert für einzelne Bereiche oder ein gesamtes Bauteil angegeben wird. Nehmen wir das Beispiel des Fensters, hier gilt als Größe der Uw –Wert. Das w steht dabei für Window (Fenster). Größenordnungen mit einem Uw zwischen 0,8 und 1,1 stellen momentan die Liefersituation auf dem Markt dar. Zum Vergleich, ein Fenster Baujahr 1960 kommt locker auf einen Wert von 4,0. Früher nannte man diesen Wert auch k-Wert.

Angegeben wird das Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil in W/(m²K). Übersetzt heißt das Watt/definierte Fläche Grad Kelvin. Mit dem U-Wert wird also definiert, welche Leistung pro m² des Bauteils auf einer Seite benötigt wird, um eine Temperaturdifferenz von 1 Grad Kelvin aufrecht zu erhalten.

Eigentlich ganz einfach, wenn da böse Buben in der Werbung nicht einfach Äpfel mit Birnen vergleichen würden. Sehr oft wird in Anzeigen nur mit dem U-Wert oder einem großen U und einem kleinen G geworben. Werte von 0,5 sind dann in der Werbung ohne weiteres möglich, ohne eigentlich etwas falsches zu behaupten. Als Vergleichsgröße unter Fenstern kann aber nie der UG dienen, sondern nur der Uw Wert, in den alle Bewertungskriterien des Fensters (Glas UG, Rahmen Uf, Wärmebrückenverlustkoeffizient des Glasrandes ψ <psi>) einfließen.

Fachleute können ihnen das ganze verständlich erklären, wenn nicht sollten sie einen kompetenten Ansprechpartner suchen.

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